Belegen statt behaupten
Jede Zahl, die wir zeigen, lässt sich bis zu ihrer Quelle öffnen. Was sich nicht belegen lässt, drucken wir nicht — auch dann nicht, wenn es gut aussähe.
kerntic ist aus einer einfachen Beobachtung entstanden: Wenn ein Bewerber heute einen KI-Assistenten nach Arbeitgebern in seiner Region fragt, bekommt er Namen und eine Begründung — und diese Begründung stammt fast nie von der Karriereseite des genannten Unternehmens.
Wir bauen die Plattform, die diese Lücke sichtbar macht und schließt. Für Arbeitgeber mit mehreren Standorten, die wissen wollen, worauf sich eine Empfehlung stützt, statt es zu vermuten.
Zehn Jahre lang bestand Recruiting-Marketing darin, in einer Ergebnisliste weit oben zu stehen. Wer genug bezahlte, stand oben. Diese Mechanik existiert weiter, aber sie beschreibt nicht mehr, wie ein wachsender Teil der Bewerber sucht.
Wer heute fragt, bekommt keine Liste, sondern einen Absatz mit zwei bis fünf Arbeitgebern — jeder mit einem Halbsatz zur Begründung. Dieser Halbsatz ist die eigentliche Währung. Er stammt aus der Quelle, die am vollständigsten ist, nicht aus der, die am meisten bezahlt hat.
Damit verschiebt sich der Hebel. Er liegt nicht mehr im Mediabudget, sondern in der Vollständigkeit der eigenen Angaben. Das ist eine gute Nachricht für Arbeitgeber, die etwas zu bieten haben und es bisher nur nicht aufgeschrieben haben — und eine schlechte für alle, die auf Reichweite gesetzt haben, statt Fragen zu beantworten.
Wir haben kerntic gebaut, weil es kein Werkzeug gab, das diese Verschiebung messbar macht. Nicht als Schätzung, sondern als Beobachtung, die sich bis zur Antwort öffnen lässt.
Sie stehen hier, damit Sie uns daran erinnern können.
Jede Zahl, die wir zeigen, lässt sich bis zu ihrer Quelle öffnen. Was sich nicht belegen lässt, drucken wir nicht — auch dann nicht, wenn es gut aussähe.
Eine unvollständige Stellenanzeige wird durch mehr Kanäle nicht besser. Deshalb geht bei uns nichts online, was die entscheidenden Fragen offen lässt.
Bewerber fragen nach einem Beruf an einem Ort. Wir werten deshalb jeden Standort einzeln aus, auch wenn ein Gesamtwert bequemer zu berichten wäre.
Neunzehn Menschen in Berlin, verteilt auf vier Bereiche. Entwicklung und Betrieb liegen vollständig im eigenen Haus.
Bei der Arbeit an Karriereseiten fällt auf, dass Assistenten Arbeitgeber empfehlen und ihre Begründung fast nie von deren eigener Seite nehmen. Es gibt kein Werkzeug, das diese Lücke sichtbar macht.
Ein Prototyp prüft wöchentlich dieselben Bewerberfragen in mehreren Assistenten und legt jede Antwort im Original ab. Aus der Sammlung entsteht die Idee einer Kennzahl, die sich bis zur Quelle öffnen lässt.
Stellendaten, Veröffentlichung und Auswertung wachsen zusammen. Der Grundsatz, unvollständige Anzeigen nicht auszuspielen, wird Teil des Produkts statt eine Empfehlung.
Die Plattform wird in Einrichtungen mit mehreren Standorten eingesetzt. Aus der Praxis entstehen das Rollenkonzept über Gesellschaften hinweg und das gemeinsame Reporting für die Zentrale.
Beides beginnt mit einem Gespräch. Offene Stellen stehen auf der Karriereseite, alles andere klärt der Vertrieb.